Kanarische Inseln Reiseführer: 8 Inseln, 8 verschiedene Urlaube
Die Kanarische Inseln gehören zu den dankbarsten Reisezielen für einen Ganzjahresurlaub. Lerne Gran Canaria, Lanzarote, La Palma und weitere kennen. Sie liegen relativ nah beieinander, doch jede Insel hat ihren ganz eigenen Charakter. Mal dominieren lange Sandstrände und Hotels an der Promenade, mal Berge, Wanderwege, Vulkanlandschaften oder absolute Ruhe.
Wenn du „die richtige“ Insel auswählst, lohnt es sich, nicht nur auf den Flugpreis zu achten, sondern vor allem darauf, welche Art von Urlaub du verbringen möchtest.
Unten habe ich für deine Reise einen „Kanarische Inseln Reiseführer“ zusammengestellt, in dem du eine Übersicht über alle 8 bewohnten Inseln findest und wir uns genauer ansehen, welche Insel für wen am besten geeignet ist.
Kanarische Inseln – Insel-Guide
1. Teneriffa: Die universelle Wahl für den ersten Besuch auf den Kanaren
Die Insel Teneriffa eignet sich sowohl für Familien als auch für Paare und ist gleichzeitig ideal für die erste Reise auf die Kanaren. Sie bietet nämlich eine Kombination aus Strandurlaub und vielen Ausflügen oder Wanderungen.
Teneriffa ist die größte und lebhafteste Insel. Ihr Hauptvorteil ist die Vielfalt. In einem Urlaub kannst du Strände, Berge und Stadtspaziergänge genießen. Der südliche Teil ist der Klassiker für einen entspannten Aufenthalt am Meer. Hier findest du mehr Hotels, Restaurants, Bars und lange Promenaden. Der Norden von Teneriffa ist meist ruhiger und interessanter für diejenigen, die das lokale Leben sowie eine grünere und wildere Landschaft kennenlernen wollen.
Ein großer Anziehungspunkt ist der Nationalpark Teide in der Mitte der Insel, wo sich der gleichnamige Vulkan und der höchste Berg Spaniens befinden. Teneriffa bietet jedoch auch kulturelle Abwechslung – von der Hauptstadt Santa Cruz de Tenerife bis hin zu kleineren Dörfern, die unter Bergmassiven versteckt liegen.
Wann nach Teneriffa reisen? / Kanarische Inseln Wetter
- Teneriffa kannst du das ganze Jahr über besuchen. Der Winter ist toll, um der Sonne zu entfliehen (vor allem im Süden der Insel), Frühling/Herbst ist ideal für eine Kombination aus Strand und Wandern, und im Sommer kannst du die Vielfalt der verschiedenen Strände genießen.
Unterkunft auf Teneriffa
- Beliebt sind Apartments und private Villen. Einen schönen Urlaub kannst du aber auch in Hotels oder Resorts mit vollem Service genießen.
>> TOP 10 UNTERKÜNFTE AUF TENERIFFA
Wie bewegt man sich auf Teneriffa fort?
-
Auto: Es lohnt sich, wenn du den Teide, das Anaga-Gebirge, Masca, Aussichtspunkte und kleinere Dörfer besuchen willst. Oft reicht es, ein Auto nur für 2–4 Tage in der Mitte des Aufenthalts zu mieten. Wir persönlich empfehlen jedoch, für die gesamte Dauer des Aufenthalts einen Mietwagen zu haben.
-
Ohne Auto: In den Touristengebieten (vor allem im Süden) funktionieren die Busse gut, ebenso zwischen den größeren Städten.
Was gibt es auf Teneriffa zu sehen?
- Los Gigantes – Wal- und Delfinbeobachtung
- Garachico – historisches Hafenstädtchen
- Anaga-Gebirge und die wilde Küste u. a.
Lass dich von unseren Ausflügen inspirieren, die wir auf Teneriffa persönlich unternommen haben:
2. Gran Canaria: Ein Minikontinent mit unterschiedlichem Klima
Die Insel Gran Canaria wirst du schätzen, wenn du schöne Strände sowie Stadtpromenaden für das Nachtleben suchst. Sie eignet sich auch, wenn du ein abwechslungsreiches Programm mit vielen Ausflügen in die Natur planst.
Gran Canaria wird oft als Miniaturkontinent beschrieben. Der Grund ist einfach: Die Insel hat verschiedene Mikroklimata, und es reicht, ein paar Dutzend Kilometer zu fahren, um nicht nur das Wetter, sondern auch die Landschaft zu verändern. Hier findest du eine Reihe von Stränden, von langen Sandstränden bis hin zu Stadtstränden mit kompletter Infrastruktur, die ideal für Familien mit Kindern sind.
Wann nach Gran Canaria reisen / Kanarische Inseln Wetter
- Genau wie Teneriffa kannst du auch Gran Canaria ohne Bedenken das ganze Jahr über besuchen.
- Der Herbst ist meist hervorragend zum Baden, der Winter ideal für Städtereisen bei angenehmen Temperaturen und für Wanderausflüge. Die Sommersaison ist in den Touristengebieten meist sehr belebt.
Was gibt es auf Gran Canaria zu sehen?
- Zu den bekannten Orten gehören Playa del Inglés und der Stadtstrand Las Canteras in Las Palmas.
- Ein beliebtes Symbol der Insel Gran Canaria sind auch die Dünen von Maspalomas, die wie eine kleine Wüste aussehen.
- Für eine angenehme Abwechslung zum Strandurlaub eignet sich ein Ausflug in das Hafenstädtchen Puerto de Mogán.
- Aktivere Reisende zieht es auch ins Landesinnere von Gran Canaria – zum Beispiel zu den Aussichtspunkten und Gipfeln rund um den Pico de las Nieves.
Suche dir eine Unterkunft auf Gran Canaria anhand der Karte:
Verkehr auf Gran Canaria – Kanarische Inseln
-
Auto: Ein Auto lohnt sich auf Gran Canaria definitiv, wenn du nicht nur an einem Ort im Resort bleiben willst (Berge, Aussichtspunkte, Strände und Dörfer). Wir persönlich können uns einen Urlaub auf Gran Canaria ohne Auto nicht vorstellen.
-
Ohne Auto: Wenn dir die begrenzte Verbindung Las Palmas ↔ Süden reicht, kannst du diese Strecke auch mit dem Bus nutzen. Grundsätzlich gilt: Für einen typischen Urlaub im Stil von „Strand + Stadt“ ist ein Auto nicht zwingend erforderlich.
-
Taxi: Es ist hilfreich, sich im Hotel ein paar bewährte Telefonnummern für Taxis zu notieren. Sie sind praktisch für abendliche Fahrten innerhalb der Ferienorte und Städte auf Gran Canaria.
3. Fuerteventura: Lange helle Strände und ein Paradies für Wassersportler
Fuerteventura ist unser Herzensort. Diese Insel war nämlich vor Jahren die erste, die wir auf den Kanaren erkundet haben, und zwar in den Wintermonaten. Sie eignet sich sowohl für Strandurlauber als auch für Liebhaber von Kiteboarding oder Windsurfen. Auch bei Ausflügen ins Inselinnere kommst du auf deine Kosten.
Fuerteventura ist die längste der Kanarischen Inseln und vor allem für ihre Strände und Sanddünen bekannt. Oft breit, hell oder dunkel vulkanisch und oft endlos. Dank des windigeren Klimas gehört sie zu den besten Kanareninseln für Wassersport; besonders für Windsurfen und Kiteboarding gibt es hier hervorragende Bedingungen.
Im Gegensatz zu einigen anderen Inseln findest du hier nicht so viele historische Denkmäler, aber für viele Urlauber ist das eher ein Vorteil. Das Hauptprogramm besteht hier aus Meer, Stränden und dem Entdecken der Küste. Mit 136 km Küstenlinie kann man jeden Tag woandershin aufbrechen, ohne das Gefühl zu haben, immer an denselben Ort zu gehen, was wir persönlich lieben.
Unterkunft auf Fuerteventura
- Fuerteventura bietet viele schöne Hotels und Resorts. Auch Urlauber, die eine Unterkunft in privaten Apartments bevorzugen, kommen auf ihre Kosten.
Mein Tipp für die Unterkunft:
HOTEL RIU PALACE TRES ISLAS 4* – CORRALEJO
>> Verfügbarkeit und Preis des Hotels HIER prüfen
Wann nach Fuerteventura reisen? / Kanarische Inseln Wetter
- Für einen angenehmen Entdeckungsurlaub mit einem Minimum an Touristen kannst du ruhig von Herbst bis Frühling hierher kommen. Der komfortabelste und sonnigste Urlaub erwartet dich jedoch von Mai bis Oktober. Wir persönlich haben es im Februar geschätzt, dass einige Unterkünfte eine Heizmöglichkeit hatten. In dem Steinhaus, in dem wir in der Mitte der Insel wohnten, gab es diese Möglichkeit nicht, und nachts haben wir etwa 14 Grad gemessen.
- Rechne damit, dass sich das Wetter in den Wintermonaten ändern kann und die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht besonders im Mittelmeerraum markant sein können.
Was gibt es auf Fuerteventura zu sehen?
- Stadt, Strände und Dünen von Corralejo im Norden der Insel
- Das Fischerdorf El Cotillo und wunderschöne Strände
- Der Leuchtturm Faro del Tostón mit seiner mystischen Atmosphäre
- Die Umgebung von La Oliva
Lass dich von meinen Tipps für Ausflüge auf der Insel Fuerteventura inspirieren:
Verkehr auf Fuerteventura – Kanarische Inseln
-
Auto: Ohne Auto bleibst du hier praktisch nur an einem Ort. Die Insel ist lang, die Haltestellen liegen weit von den interessanten Stränden entfernt und die Verbindungen sind nicht häufig. Wenn du nach Fuerteventura reist, reserviere dir unbedingt ein Auto. Sonst bist du auf organisierte Ausflüge angewiesen, die wir persönlich nicht so mögen.
-
Besonderheiten des Reisens auf Fuerteventura: Einige ikonische Strände sind nur über schlechtere Wege erreichbar, achte daher immer auf die Beschilderung und Bedingungen. Für abgelegene Strände ist ein 4×4 sinnvoll.
4. Lanzarote: Insel der Vulkane und der „Mondlandschaft“
Reise nach Lanzarote, wenn du ein Liebhaber von Vulkanlandschaften, Natur und Autoausflügen bist. Die Insel werden auch leidenschaftliche Fotografen schätzen. Du kannst auch einen Tagesausflug von Fuerteventura hierher machen oder den Urlaub mit der Fähre zwischen diesen beiden Inseln kombinieren.
Lanzarote ist die östlichste der Hauptinseln und wirkt völlig anders als die „grünen“ Kanaren. Die Vulkanlandschaft ist hier ausgeprägt, minimalistisch und erinnert oft an eine Mondoberfläche. Die Insel ist gleichzeitig als UNESCO-Biosphärenreservat ausgewiesen, sodass hier mehr Wert auf Landschaftsschutz und eine behutsamere Bebauung gelegt wird als etwa auf Gran Canaria.
Für einen Strandurlaub fährt man auf Lanzarote meist in die Ferienorte im Süden und Osten der Insel. Beliebt sind zum Beispiel Puerto del Carmen oder Playa Blanca. Wenn du jedoch das Maximum aus Lanzarote herausholen willst, empfehle ich, ein Auto zu mieten und Ausflüge zu machen. Zu den größten Attraktionen gehören der Nationalpark Timanfaya und Küstenlandschaften wie El Golfo.
Wann nach Lanzarote reisen? / Kanarische Inseln Wetter
- Die beste Zeit für einen Besuch auf Lanzarote ist unserer Meinung nach der Frühling und der Herbst. Das Wetter ist angenehm für Ausflüge und es ist nicht so heiß wie im Sommer, wenn du mit Wind und Trockenheit rechnen musst.
Verkehr auf Lanzarote – Kanarische Inseln
- Auto: Ist auf Lanzarote meist die beste Wahl. Die Insel ist toll für Ausflüge, und viele Orte sind ohne Auto nur schwer erreichbar (oder nur durch organisierte Touren).
Was gibt es auf Lanzarote zu sehen?
- Timanfaya (Montañas del Fuego) – das wohl atemberaubendste Vulkanerlebnis auf den Kanaren
- Mirador del Río – Aussichtspunkt auf La Graciosa und die Nordküste von Lanzarote.
- Papagayo-Strände – türkisfarbene Buchten und Badespaß. Empfehlenswert außerhalb der Hauptsaison.
- La Geria (Weinanbaugebiet) – Weinberge im Vulkansand auf Lanzarote, Verkostungen und Ausblicke. Ein etwas anderes Erlebnis als auf den anderen großen Kanareninseln.
5. La Palma: Die grüne Insel für Wanderfreunde
Bist du ein Liebhaber von Wanderungen und Bergtouren? Dann wähle für deine Reise auf die Kanaren die Insel La Palma, die dich mit so manchem atemberaubenden Ausblick verzaubern wird und zu den ruhigeren Inseln zählt.
La Palma wird oft als die grüne Insel bezeichnet, und das zu Recht. Das Gelände ist hier oft steiler, die Landschaft deutlich grüner und die Insel ist bekannt für ihre gepflegten Wanderwege. Strände gibt es hier zwar auch, aber die meisten Besucher kommen vor allem wegen der Natur und der Bergtreks hierher. Gutes Schuhwerk und Wanderausrüstung sind auf La Palma selbstverständlich.
Eine Besonderheit ist auch die Sternwarte auf einem der Gipfel. La Palma bietet hervorragende Bedingungen für die Beobachtung des Nachthimmels. Nach einem Tag in der Natur lohnt es sich, in den kleineren Städten und Dörfern zu entspannen, wo du auf traditionelle Häuser aus dem 17. 17. und 18. Jahrhundert sowie auf lokale Produkte triffst, unter anderem auch auf traditionellen Wein.
Wann nach La Palma reisen? / Kanarische Inseln Wetter
- Als beste Monate für einen Besuch auf La Palma gelten November–April, wenn du zum Wandern kommst (ohne die Sommerhitze). Im Sommer ist es auch möglich, aber rechne mit mehr Menschen und Hitze.
Verkehr auf La Palma – Kanarische Inseln
- Auto: Ist auf La Palma wegen der Höhenunterschiede und Aussichtspunkte sehr empfehlenswert.
-
Ohne Auto: Es geht, aber du musst nach Fahrplänen planen. Abends und abseits der Hauptstrecken ist es auf La Palma eher eingeschränkt.
-
Taxi: Gut für „One-Way“-Touren (sich zum Start bringen lassen, hinunterwandern, mit dem Bus/Taxi zurückkehren).
Was gibt es auf La Palma zu sehen und zu erleben?
- Caldera de Taburiente – Wanderungen in den Krater und dramatische Natur
- Beobachtung des Nachthimmels – oft das beste Erlebnis der ganzen Reise nach La Palma
- Los Tilos – Lorbeerwald und sogenannte grüne Treks im nordöstlichen Teil von La Palma
- Ruta de los Volcanes (Cumbre Vieja) – eine der besten Kammwanderungen auf den Kanaren – körperliche Fitness erforderlich
6. La Gomera: Klein, gebirgig und überraschend süchtig machend
Besuche La Gomera, wenn du Ruhe, Natur und kurze Wege zwischen den Ausflügen liebst. Du wirst begeistert sein, wenn du Bergwanderungen magst. La Gomera gehört zu den kleineren Kanareninseln und hat ein ausgeprägtes Gebirgsprofil. Die Entfernungen sind hier kurz, aber die Höhenunterschiede machen aus gewöhnlichen Strecken zeitlich längere Ausflüge. Und genau das ist für viele Urlauber der Hauptgrund, warum sie hierher kommen. Die Insel schaltet dich ganz natürlich in ein langsameres Tempo.
Hier dominieren grüne Wälder, steile Grate und Ausblicke, die so wirken, als wärst du gar nicht auf den Kanaren. Dennoch findest du hier auch einige Strände, die oft schwarzen Sand oder Vulkankies haben. Wenn du eine Insel suchst, auf der man mehr geht und weniger hetzt, ist La Gomera eine ausgezeichnete Wahl.
Was gibt es auf La Gomera zu sehen und zu erleben?
- Nationalpark Garajonay – Lorbeerwälder und kurze sowie ganztägige Routen.
- Valle Gran Rey – schöne Küste und atemberaubende Sonnenuntergänge
- Aussichtspunkte und Bergstraßen (z. B. Roques / Miradores) – die Insel La Gomera ist wie gemacht für kurze Stopps. Meistens werden sie dich jedoch so begeistern, dass du dort locker den ganzen Tag verbringst.
7. El Hierro: Das Ende der Welt für Urlauber, die abschalten wollen
Möchtest du gerne mal vom Alltagstrott und dem Arbeitsstress abschalten? Dann reise nach El Hierro, das oft als das Ende der Welt bezeichnet wird. Es ist ideal für Urlauber, die Ruhe, schöne Natur und ein Minimum an Touristen schätzen. Rechne also nicht mit einer entwickelten touristischen Infrastruktur. Ein Auto ist hier praktisch Pflicht.
El Hierro zählt zu den am wenigsten besuchten Kanareninseln und wird, wie schon erwähnt, oft als „Insel am Ende der Welt“ bezeichnet. Es ist kein Ort für belebte Promenaden und große Resorts. Es ist eine Insel für Ruhe, Wanderungen und Erholung in einer Landschaft, die noch nicht für den Massentourismus umgestaltet wurde. Nutze das!
Strände gibt es hier oft nicht im typischen Liegestuhl-Stil, sondern es handelt sich meist um natürliche, felsige Buchten oder Meerwasserbecken an der Küste. Wenn dir Orte gefallen, an denen du jeden Tag auf kleinem Raum immer wieder etwas Neues entdecken kannst, kann El Hierro genau das Richtige für dich sein.
Was gibt es auf El Hierro zu sehen und zu erleben?
- Natürliche Pools (La Maceta / Charco Azul) – Baden in Lavabecken – sehr zu empfehlen!
- Mirador de la Peña – die besten Ausblicke und ein toller Stopp auf der Reise über die Insel.
- La Restinga und Schnorcheln/Tauchen – klares Wasser und eine reiche Unterwasserwelt
8. La Graciosa: Eine kleine Insel, gerne auch nur für ein oder zwei Tage
Begib dich auf einen ein- oder zweitägigen Ausflug, bei dem du die Ruhe am Meer, schönes Schnorcheln und eine etwas andere Seite der Kanaren genießt. La Graciosa liegt unweit von Lanzarote. Sie ist klein, hat nur knapp ein paar Dutzend Quadratkilometer und wirkt wie eine völlig andere Welt. Über der Landschaft erheben sich Krater, die an den vulkanischen Ursprung der Insel erinnern, und das Wasser ist meist glasklar und türkisfarben.
Diese kleine Insel (ca. 29 km²), die nur etwa 700 Einwohner hat, ist angeblich erst seit 2018 offiziell bewohnt. Eine Unterkunft solltest du hier lieber im Voraus buchen, da nicht viele angeboten werden.
La Graciosa ist ideal, wenn du für einen Moment einen Gang zurückschalten und einen Tag am Strand verbringen oder schönes Schnorcheln genießen willst. Und falls sie dir für einen längeren Aufenthalt zu ruhig sein sollte, lässt sie sich sehr einfach als Bootsausflug während eines Aufenthalts auf Lanzarote besuchen.
Was gibt es auf La Graciosa zu sehen und zu erleben?
- Playa de las Conchas – einer der schönsten Strände. Es ist hier jedoch oft windig, und Vorsicht vor den Strömungen!
- Radtour über sandige Wege (Playa Francesa und Umgebung) – die ideale Art, die Insel kennenzulernen. Auf ein Auto kannst du hier getrost verzichten.
- Caleta de Sebo – der Hauptort der Insel. Hier kannst du eine einfache Mahlzeit zu dir nehmen, es gibt einen Hafen und es herrscht eine traditionelle Atmosphäre.
Kanarische Inseln Wetter / Wann auf welche Insel reisen?
Die Kanarischen Inseln haben das ganze Jahr über ein mildes Klima, sind aber nicht alle gleich. Allgemein gilt:
-
Der Osten (Lanzarote, Fuerteventura) ist trockener, windiger und erinnert mehr an Wüsten.
-
Der Westen (La Palma, La Gomera, El Hierro) ist grüner, feuchter und ideal zum Wandern.
-
Teneriffa und Gran Canaria sind eine Kombination aus allen Inseln. Es hängt stark davon ab, ob du im Norden (kühler, mehr Bewölkung) oder im Süden (stabileres sonniges Wetter) bist.
Kanarische Inseln Wetter – Welche Insel wählen und wann anreisen, je nach Urlaubsart
-
Strände und Baden: Am angenehmsten ist es von Mai bis Oktober. Als hervorragende Monate empfinde ich September–Oktober (wärmerer Ozean, weniger Menschen als im Sommer).
-
Wandern und Aktivurlaub: Idealerweise November–April (weniger Hitze, bessere Bedingungen für Wanderungen).
-
Flucht in die Wintersonne (wenn bei uns Winter herrscht): Dezember–März, rechne aber mit einem kühleren Ozean und gelegentlichem Wind.
-
Wind und Wassersport (Kite/Windsurf): Oft am stärksten im Sommer (Juni–August), auf den östlichen Inseln kannst du den Wind auch außerhalb der Hauptsaison genießen.






















